Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
Dies beinhalte u. a. den Schutz der Zivilbevölkerung und von humanitären Helfern und den Zugang der Menschen zu Hilfsangeboten. Alle diese Rechte würden derzeit mit Füßen getreten, sagte Bodmann.
Tirza Leibowitz, Vizedirektorin der israelischen NGO „Physicians for Human Rights Israel“, warnte vor der Vorstellung, dass der Krieg in Gaza mit dem Waffenstillstand vom vergangenen Oktober zu Ende sei. Die israelische Politik in Gaza ziele darauf ab, gerade so viel Hilfe zuzulassen, dass es nicht zu einer extremen humänitären Katastrophe kommt und die Weltöffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit wieder auf Gaza richtet. Für die Bevölkerung bedeutet das ein Dahinvegetieren auf unterstem Niveau, von Wiederaufbau und Zukunftsperspektiven gebe es keine Spur. Sowohl im Blick auf Gaza als auch das Westjordanland sprach die Expertin von einem „Genozid“.
Nour Boutine, Libanon-Programmkoordinatorin der Caritas Österreich, zeichnete ein dramatisches Bild der Situation der libanesischen Inlandsvertriebenen, von denen es mindestens eine Million gibt. Israels Militäroperation im Libanon ähnle den Mustern, die in den letzten zweieinhalb Jahren auch im Gazastreifen zu beobachten waren: Weite Teile des Südlibanon würden Evakuierungsanordnungen unterliegen. Die Zerstörung von ziviler Infrastruktur sowie Angriffe auf medizinische Einrichtungen und Rettungskräfte seien an der Tagesordnung, hieß es vonseiten der Caritas.

Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
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