Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Was zeichnet die Katholische Jugend im Dekanat aus? Was ist das Profil?
Johannes Ebner: Ich bin jetzt seit 2014 als Jugendleiter tätig, davon von September 2015 bis Dezember 2018 gemeinsam mit meiner Kollegin Sabine Stecher (derzeit in Karenz), und bin nun Beauftragter für Jugendpastoral im Dekanat Perg. Die Jugendarbeit im Dekanat ist sehr vielfältig, es gibt von regelmäßig geöffneten Jugendtreffs in zwei Pfarren bis hin zu Jugendgruppen und einem Jugendgebetskreis ein buntes Angebot für das Engagement der Jugend. Darüber hinaus bringen sich die Jugendlichen in den Pfarren auf vielfältige Art und Weise ein, sei es als Mitglied im Pfarrgemeinderat oder in den Fachausschüssen, in Form von Jugendchören oder als engagierte Mitgestalter/innen in der Firmvorbereitung.
Wo und wie kommt man als KJ zusammen? Welche Aktivitäten setzt die Katholische Jugend in den einzelnen Pfarren?
Ebner: Wie man sich als Katholische Jugend in den Pfarren trifft, ist sehr unterschiedlich, das reicht wie schon erwähnt von offenen Treffs bis zu regelmäßigen monatlichen oder zweiwöchentlichen Jugendstunden.
Die Aktivitäten sind von Pfarre zu Pfarre unterschiedlichen, so hat z. B. das Jugendteam aus Pergkirchen vergangenes Jahr eine sehr hörenswerte Musik-CD produziert, mit Liedern, die für die Jugendgottesdienste in den letzten Jahren einstudiert wurden. In Perg gibt es seit Herbst eine neue Jugendgruppe, die sich aus den Firmlingen des Vorjahres zusammensetzt und von vier jugendlichen Burschen aus der Pfarre begleitet wird. Die Jugendgruppe der Pfarre Perg hat im Vorjahr darüber hinaus die Firmvesper in der Stadtpfarrkirche Perg musikalisch mitgestaltet und im Herbst fand ein Jugendausflug in den Kletterwald Hirschalm und in das Karlingerhaus in Königswiesen statt. Die Jugendgruppe aus Schwertberg organisiert wiederum schon seit Jahren zweimal jährlich eine Altpapiersammelaktion im Pfarrgebiet – Um einige Beispiele des unterschiedlichen Engagements der Jugend zu nennen.
Wo wird das Engagement der Jugendlichen besonders sichtbar?
Ebner: Deren Einsatz zeigt sich in den vielfältigen Aktivitäten der Jugend in den einzelnen Pfarren. Besonders erwähnenswert ist hier aktuell das Engagement des Jugendchors „Cantare“ aus Münzbach, der uns bei der Firmvesper mit Bischof Manfred im Rahmen der Dekanatsvisitation gesanglich unterstützen wird.
Was macht die Katholische Jugend attraktiv?
Ebner: Die Katholische Jugend bietet Jugendlichen den Raum, mitzugestalten, sei es aktiv das Leben der Pfarre oder auch darüber hinaus. Sie bietet den Jugendlichen einen Raum für Treffen und Austausch. Mir ist es wichtig, Zeit mit den Jugendlichen zu verbringen und ein offenes Ohr für ihre Anliegen und Sorgen zu haben. Die Gesprächsthemen gehen dabei von Alltäglichem wie Hobby, Freunden und Familie bis hin zu Themen rund um Schule und Beruf. Was ich besonders toll finde, ist, dass einige der Jugendlichen sich jetzt auch bei „Fridays for Future“ engagieren. Im Rahmen der Dekanatsvisitation gibt es für die Jugend die Chance, aktiv die Stimme zu erheben. Hier möchte ich herzlich zum „Talk und Grill“ mit Generalvikar Severin Lederhilger am 9. Mai, ab 20.15 Uhr im Pfarrheim Perg, einladen.
Weiters gibt es während der Visitation eine Pilgerwanderung mit Firmvesper für die Firmlinge des Dekanates und eine Jungscharbegegnung, jeweils mit Bischof Manfred Scheuer.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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