Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
„Eigentlich bin ich keine Kirchgeherin. Aber für diesen Gottesdienst habe ich gern die lange Anreise in Kauf genommen. Jetzt gehe ich getröstet und versöhnt nach Hause“, „Nun ist mein Simba in den Händen Gottes“, so und ähnlich lauteten die Reaktionen auf den Gottesdienst für Menschen, die um ein verstorbenes Tier trauern, der am Sonntag, den 26. Mai erstmals in der Pfarre Linz-St. Peter stattfand. 45 Menschen aus nah und fern hatten sich dazu in der Kapelle versammelt. Nach einem besinnlichen ersten Teil, der mit verschiedenen Bibelstellen abschloss, in denen auf Tiere Bezug genommen wird, folgte ein dreiteiliges Ritual, um die Tiere ganz in die Hände Gottes zu legen. Viele Tränen flossen dabei. Alle konnten eine Kerze für ihr verstorbenes Tier entzünden, dieses Licht auf den Altar stellen und dabei den Namen des Tieres vor Gott noch einmal liebevoll und dankbar aussprechen.
Pfarrassistent Fritz Klinglmair aus der Pfarre Pennewang lud kürzlich zur traditionellen Kapellen-Marienandacht mit Fahrrädern ein. Heuer radelte die Gruppe zu den Kapellen in der Pfarre Meggenhofen. In der Filialkirche zum heiligen Vitus auf einer kleinen Anhöhe am Veitsberg und in der Christophorus-Kapelle am Pfarrhofsberg gestaltete Klinglmair eine Maiandacht. Dazu trug er eine Stelle aus der Bibel über das Leben von Maria sowie Gebete und Fürbitten vor.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>