Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Bei aller Unterschiedlichkeit sieht Anna Hennersperger, Seelsorgeamtsleiterin in Gurk-Klagenfurt, Gemeinsamkeiten auf zwei Ebenen: „Das Anfangsthema ist, dass wir mit weniger Ressourcen, sowohl personell als auch finanziell, auskommen müssen. Auf einer tieferen Ebene sind die Prozesse jedoch eine Reflexion des Zweiten Vatikanischen Konzils. Es geht um die Frage, wie wir uns als Kirche in der Welt von heute aufstellen. Es täte den laufenden Projekten Unrecht, nur Strukturprozesse in ihnen zu sehen.“
Der Austausch in Salzburg sei sehr realistisch und gut gewesen. Die konkrete Zusammenarbeit zwischen den Diözesen sei bei den Zukunftsprozessen aber nur sehr eingeschränkt möglich, weil die Prozesse sehr unterschiedlich seien, sagt Hennersperger. Jede Diözese in Österreich sei sehr eigenständig. Das sei geschichtlich so gewachsen. Grundsätzlich gebe es auf Österreich-Ebene Zusammenarbeit, wie ja die Pastoraltagung zeige. „Aber wir können auch unsere Unterschiede nutzen, denn es hat den Vorteil, dass man voneinander lernen kann“, sagt Direktorin Hennersperger.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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