Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Bei Regen machten sich 28 Frauen und Männer aus ganz Oberösterreich von St. Georgen an der Gusen aus auf den Weg. Erste Station für die Gruppe war am Frankenberg, einer Stätte des Bauernkriegs in der Zeit des 30-jährigen Kriegs. 300 „Aufständische“, Männer, Frauen und Kinder, sollen 1636 bei der Frankenberger Kirche getötet worden sein. Über die Erinnerungsstraße erreichten die Pilger/innen in Stille die Gedenkstätte KZ Mauthausen. Von dort ging es weiter nach Winden zu Anna Hackl. Ihre Familie versteckte russische Soldaten, die aus dem nahen KZ Mauthausen fliehen und so die gnadenlose Menschenhatz überleben konnten. Im Bildungshaus Greisinghof kam es noch zu einem ausführlichen Gespräch mit Anna Hackl, Solidaritätspreisträgerin der KirchenZeitung. Clara Steinmassl fasste den Sinn des Treffens mit einem Wort des Autors Arno Gruen zusammen: „Zeig den Menschen ein Hollocaust-Museum und sie werden erschöpft sein, ob der Grausamkeiten, die es gibt. Zeig ihnen Menschen, die zu Großem fähig waren, dann werden sie Mut bekommen.“

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

Die KIRCHENZEITUNG bietet vielfältige Angebote für Pfarren:
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>