Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Die Erschaffung der Welt, der Brudermord an Abel oder die Sintflut – die Erzählungen der Urgeschichte sind nicht einfach zu verstehen, aber faszinierend, weil sie zu den Fundamenten des Glaubens gehören.
150 bibelinteressierte Teilnehmer/innen aus Österreich, Deutschland sowie aus Rumänien haben an der Bibelpastoralen Studientagung teilgenommen.
Hauptreferent war der Alttestamentler P. Georg Fischer SJ von der Universität Innsbruck. Er wies darauf hin, dass man das, was einem sehr vertraut ist, oft nicht wirklich kennt. So sei es auch mit dem Buch Genesis. Die Genesis, speziell die Kapitel 1 bis 11, ist Ouvertüre, Vorzeichen für die gesamte Bibel. So müssen die ersten Kapitel als Eröffnung des Buches Schwieriges leisten: von einem absoluten Anfang erzählen, in Begriffe einführen, den Verständnisrahmen abstecken, Grundlagen für alles Folgende legen. „Es geht nicht um Geschichtsschreibung, sondern dass wir die Welt verstehen aus der Sicht Gottes. Im Mittelpunkt steht nicht der Mensch. Im Mittelpunkt steht Gott. Gen 1–11 fordert konstant heraus, von Gott her, neu, doppelt, offen die Welt und unser Leben wahrzunehmen und ihm verbunden zu bleiben“, so Fischer.
Die zweite Referentin, Daniela Feichtinger von der Universität Graz) ging auf den Brudermord bei Kain und Abel (Gen 4) ein. Die Tagung wurde vom Bibelwerk Linz und dem Bildungshaus Schloss Puchberg in Kooperation mit dem Österreichischen Katholischen Bibelwerk organisiert.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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