Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
In der Zeit Kaiser Josephs II. wurden von 1780 bis 1790 in der Diözese Linz 111 neue Pfarren geschaffen. Das sei nach mehr als 300 Jahren Stagnation ein einzigartiger Eingriff in die Pfarrstruktur gewesen, erklärte Klaus Birngruber, Leiter des Diözesanarchivs, beim Symposium zur Linzer Diözesangeschichte, das den Wandel des Pfarrerbildes im 18. und 19. Jahrhundert zum Thema hatte: Die Reform Josephs II. prägt die Diözese bis heute. Nun steht sein engmaschige Pfarrnetz im aktuellen Strukturprozess vor einem radikalen Umbau.
Zum Abschluss des Symposiums zur Linzer Diözesangeschichte am 27. September 2019 konnten sich die mehr als 100 Teilnehmer/innen sowie Referent/innen mit einer Hühnersuppe mit Äpfeln – serviert in einer Brotschale – stärken. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch, das 1740 in Steyr gedruckt wurde und mehr als ein Jahrhundert lang in der gesamten Monarchie weitverbreitet war. Das Rezept ist in jener Zeit verschriftlicht worden, mit der sich die Tagung beschäftigte.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

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