Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Angefangen hat alles in Medjugorje vor 13 Jahren. Inspiriert durch den bosnischen Wallfahrtsort und die Gemeinschaft der Seligpreisungen kam in einer jungen Rechbergerin der Wunsch auf, auch in ihrer Heimatpfarre einen Gebetskreis zu starten. Gemeinsam mit Gleichgesinnten und mit der Begleitung durch Pfarrer Josef Michal wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. „Erst später schlossen wir Bekanntschaft mit der Loretto-Gemeinschaft und sind jetzt ein Loretto-Gebetskreis“, erläutert Stefan Raab, der die Gemeinschaft heute leitet. Bis zu 100 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren werden dabei erreicht.
Allerheiligstes anbeten. Einmal in der Woche treffen sich die Jugendlichen zur gemeinsamen Gebetszeit mit gesungenem Lobpreis, Glaubensimpuls und Anbetung. „Für die Katechese dient uns die Bibel, der Youcat oder auch ein passendes YouTube-Video“, sagt Raab. Außerdem wird das Allerheiligste im Gebetsraum des Pfarrhofs kurz für eine eucharistischen Anbetung ausgesetzt.
Einmal im Monat gibt es außerdem eine 24 Stunden lange permanente Anbetung des Allerheiligsten. Es sei nie schwer dafür genügend Leute zu finden, freut sich Stefan Raab. Der Gebetskreis wirke sich darüber hinaus auch positiv auf das Pfarrleben aus. „Eine Frucht des Kreises ist, dass einige christliche Familien daraus entstanden sind“, meint Raab. Deshalb gebe es auch viele Jugendliche und junge Erwachsene, die im Sonntagsgottesdienst stark präsent seien. „Der Glaube hat bei uns einfach einen hohen Stellenwert“, so Raab.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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