Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Vor Ihnen stehen vier Kinder als Sternträger, Caspar, Melchior und Balthasar. Was geht Ihnen durch den Kopf? Freude über den Weihnachtsbrauch, Erstaunen, Ärger, weil doch Samstag ist, oder Anerkennung für das Engagement der Kinder.
Aufmachen ist wichtig für die rund 85.000 Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar. Es ist schon etwas Besonderes, an so viele Türen zu klopfen und zu sehen, wie die Menschen reagieren. Es macht Spaß, mit Freundinnen und Freunden das zu erleben. Es ist aber auch ein einzigartiger Einsatz, in den Ferien unterwegs zu sein, darauf zu hoffen, freundlich aufgenommen zu werden und durchzuhalten.
Aufmachen zahlt sich aus, denn die Sternsinger/innen bringen den Segen für das neue Jahr sozusagen direkt zu Ihnen nach Hause. Und sie lassen einen „aufwachen“! Denn mit ihrem Engagement unterstützen sie jährlich 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Aufwachen: Aufwecken und aufmerksam machen wollen die Sternsinger/innen heuer mit Blick auf das MPC, das Mukuru Promotion Centre, in Kenias Hauptstadt Nairobi. Die KirchenZeitung hat in der letzen Ausgabe darüber ausführlich berichtet.
Aufmachen, wenn die Sternsinger/innen zu Ihnen kommen, aufwachen, wenn Sie Ihnen den Segen bringen und es Menschen ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen!

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

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