Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Eine Woche lang waren Bischof Manfred Scheuer, Generalvikar Severin Lederhilger und Bischofsvikar Willi Vieböck im Dekanat Eferding unterwegs gewesen, um die Anliegen der Menschen zu hören, mit ihnen zu feiern und mit ihnen den Weg in die Zukunft zu überlegen. So wurde am Mittwoch zu einer Sozial-Diskussion in das Kulturzentrum Bräuhaus in Eferding geladen. Bischof Manfred Scheuer, Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer, die Direktorin der Evangelischen Diakonie Maria Katharina Moser sowie Caritas-Direktor Franz Kehrer diskutierten zur Frage „Wie geht christlich und sozial?“ Bischof Scheuer zeigte auf, wie der Markt immer mehr die anderen Schauplätze des Lebens, wie Familie, Politik sowie Religion in den Hintergrund drängt.
„Heil“ im Sinne der Religion sei mehr als Wohlfahrt, machte Scheuer aufmerksam. Bei den Werken der Barmherzigkeit, aktualisiert für die heutigen Lebensverhältnisse, ginge es um dieses Heil. „Caritas üben ist der Testfall für die Ernsthaftigkeit des liturgischen Feierns, meinte Scheuer. Deutlich wurde in der Diskussion: Es braucht ein klares Wahrnehmen der sozialen Problemfelder in der Gesellschaft und Mittel dafür. Die Armen sollen Vorrang haben. Die sozialen Spannungsfelder ernst zu nehmen sei für ein gutes Leben in Zukunft genauso wichtig, wie es das Ernstnehmen der ökologischen Fragen sei. Das wurde bei der Visitation zum Beispiel durch eine Begegnung mit landwirtschaftlichen Saisonarbeiter/innen unterstrichen. «

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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