Sr. Petra Auzinger gehört dem Orden der Kreuzschwestern an. Sie wirkt als Seelsorgerin am Klinikum Wels-Grieskirchen.
Die Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) hat nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA eine gemischte Bilanz gezogen. Die Kirchensportler gratulierten „dem würdigen Weltmeister“ Spanien nach dem 1:0-Sieg gegen Argentinien. Die WM sei völkerverbindend gewesen, von Ausschreitungen sei fast nichts bekannt. Zugleich formuliert die DSGÖ Kritik an der Kommerzialisierung des Turniers, am mangelnden Einsatz für den Frieden sowie an politischen Einflussnahmen auf den Fußball. So sei das offizielle Turniermotto „United As One“ nicht von den Funktionären erfüllt, sondern von Spielern und Fans gelebt worden.
Ein „Desaster“ nannte Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der DSGÖ, die Rücknahme einer Sperre nach Roter Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun – laut Berichten nach einer Intervention von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino. Das habe den Fußball in eine tiefe Vertrauenskrise gestürzt.
Sport sei aus religiöser Sicht ein hohes Gut – solange er dem Menschen dient und nicht zum Selbstzweck oder „Ersatzgott“ wird, sagte Eppensteiner.

Sr. Petra Auzinger gehört dem Orden der Kreuzschwestern an. Sie wirkt als Seelsorgerin am Klinikum Wels-Grieskirchen.
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