Die Schwestern im Gebiet Janampet in Indien sind für die dortige Bevölkerung große Hoffnungsträger. Die Armut ist erschreckend, der Kampf gegen Dürre und Lebensmittelknappheit, aber auch gegen Krankheiten wegen mangelnder Hygiene, gehören zu ihren größten Herausforderungen. Weiters kümmern sich die Schwestern um Ausbildung und Aufklärung, da vor allem Frauen ihre Rechte kaum kennen. Sie versuchen den Menschen zu helfen und ihnen den christlichen Glauben näher zu bringen, ohne ihnen ihre eigenen Bräuche zu nehmen. Erst am Abend können sie die Dörfer besuchen, da tagsüber die meisten Einheimischen auf den Feldern arbeiten. Aus diesem Grund benötigen die Schwestern ein Transportmittel, das ihnen auch in der Nacht Sicherheit gibt. Sie bitten daher die MIVA um einen Jeep.
Im Mittelpunkt der heurigen Christophorus-Aktion der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA Austria stehen pastorale und soziale Projekte in Indien. Mit dem Slogan „Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel Cent für ein MIVA-Auto“ werden weit verstreut liegende indische Dörfer unterstützt, indem dringend benötigte Fahrzeuge für Priester und für den Schul- und Krankentransport angeschafft werden. Am Christophorus-Sonntag, dem 21. Juli, wird in den Kirchen für die Aktion gesammelt. In vielen Pfarren werden nach den Gottesdiensten Fahrzeuge gesegnet. Die Christophorus-Aktion findet heuer zum 54. Mal statt. 2012 konnte die MIVA in ihrem bislang erfolgreichsten Jahr Spenden in der Höhe von 5,7 Millionen Euro lukrieren. Damit wurden insgesamt 345 Hilfsprojekte mit 2161 Transportmitteln in 67 Ländern finanziert.