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„Wir brauchen Optimismus!“

Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, im Gespräch über Optimismus in der Wirtschaft, den arbeitsfreien Sonntag, über Schulbildung und gegen ein spekulatives Finanzsystem.
Ausgabe: 2013/30, Leitl, Wirtschaftskammer, Bildung, Wirtschaftswachstum
24.07.2013
- Ernst Gansinger
© Okapia/imagebroker/thomas kroeger
Schlecker-Nachfolger dayli musste Insolvenz anmelden. Dayli-Chef Haberleitner machte u. a. das Verbot, am Sonntags aufzusperren, dafür verantwortlich. Wie die Kirche und der ÖGB sind auch Sie vehement gegen die Sonntagsöffnungs-Pläne von dayli aufgetreten. Haben Sie jetzt 3500 Jobs auf dem Gewissen?
Präsident Dr. Christoph Leitl. Das ist ein aufgelegter Unsinn von Haberleitner. Das Konzept war falsch. Der Sonntag dient jetzt als Vorwand. Da müssten alle anderen, die am Sonntag geschlossen haben, auch daylis Weg in die Pleite gehen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass die allermeisten der in den Konkurs-Unternehmen Beschäftigten, in kürzester Zeit wieder einen neuen Job finden werden. Das AMS hat dies mittlerweile bestätigt.

Beunruhigen Sie die gehäuften und prominenten Insolvenzfälle? Nicht nur dayli und die Alpine Bau sind betroffen, auch Doubrava, Baumarkt Praktiker, HIBAU, Die Käsemacher.
Mich nicht, aber die Menschen. Wenn ich höre, dass zwei Drittel der Bevölkerung Angst hat, den Arbeitsplatz zu verlieren, schrillen die Alarmglocken. Wir brauchen nicht Angst, sondern optimistische Menschen. Darum sage ich: Es geht weiter! Wo es notwendig ist, gibt es Möglichkeiten durch das Arbeitsmarktservice. Tatsache ist, dass noch nie so viele Menschen in Beschäftigung waren wie jetzt. Auch wenn Unternehmen pleite machen, gibt es weitere Chancen. Wer fleißig ist und an seiner Weiterbildung arbeitet, wird höchstwahrscheinlich rasch wieder eine Arbeit finden. Eine besondere Sorge am Arbeitsmarkt sind arbeitslose Jugendliche. Haben sich da die „Job-Coaches“ bewährt?
Ja. Dieses Programm (bei dem Lehrstellen suchende Jugendliche von einem Coach betreut werden, Anm. d. Red.), das auf eine Initiative der Wirtschaft zurückgeht, kann sich sehen lassen. Innerhalb von zwei Jahren haben wir die Arbeitslosigkeit in diesem Bereich um die Hälfte verringert. Die von Sozialminister Hundstorfer nun ab 2015 angestrebte Ausbildungspflicht für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr muss heißen, etwas lernen zu können, das den Begabungen der Menschen am besten entspricht. So können die Jugendlichen Erfolg spüren und Sebstsicherheit gewinnen.

Bleiben wir beim Thema Bildung. Sie fordern seit Jahren Reformen, etwa die Einführung der Gesamtschule. Es geht aber nichts weiter.
Ja, es geht nichts weiter, was mir sehr leid tut. Warum feiern wir in der beruflichen Bildung international Triumphe, während wir in schulischer Bildung europäisches Schlusslicht sind? – In der dualen Berufsausbildung nehmen sich Begleiter um die jungen Menschen an, fördern ihre Begabungen und helfen, Schwächen zu verringern. In der Schule aber gibt der Lehrplan das Tempo vor. Kommt einer nicht mit, muss er selber schauen, wie er das schafft. Die Finnen machen in der Schule genau das, was wir in Österreich in der Berufsausbildung machen. Die Sozialpartner haben 2007 ein gemeinsames Bildungspapier für die allgemeine Bildung vorgelegt und jetzt für die Berufsbildung. Die Reaktion der Politik aber ist, über ein Lehrer-Dienstrecht zu verhandeln. Da muss man sagen: Thema verfehlt, nicht genügend, setzen. Zunächst müsste man nämlich Bildungsziele festlegen, dann Maßnahmen zu ihrer Erreichung. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Lehrer. In Österreich aber drehen wir die Abfolge um. (Leitl nennt in diesem Zusammenhang das Buch von Andreas Salcher „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ lesenswert) Es geht nichts weiter, weil wir in Österreich nicht die Kraft haben, Dinge anzupacken, die wir als richtig erkennen.

Sie lassen immer wieder mit Reformideen aufhorchen. Etwa zum Thema Pensionen: Um pensionsberechtigte Menschen länger im Arbeitsprozess zu halten, schlagen Sie vor, aus dem Pensionstopf Anreize zu zahlen: Je 25 Prozent der sonst fälligen Pension sollen der betroffene Arbeitnehmer und dessen Arbeitgeber bekommen, 50 Prozent blieben im Pensionstopf. Aber das Modell wird kaum diskutiert.
Wir reden von der Souverenität des einzelnen, von seiner Würde. Warum gibt man dann den Menschen nicht frei? – Wer früher in Pension gehen will, soll früher gehen können, mit Abschlägen natürlich. Und wer länger arbeiten will, soll das können.
Kommen wir zurück zum Thema Angst: Ist nicht die Angst um den Arbeitsplatz verständlich, bedenkt man, dass z.B. in Griechenland drei von fünf Jugendlichen keine Arbeit haben?
Ich komme gerade vom europäischen Gipfel für Jugendbeschäftigung, bei dem Vertreter der Sozialpartner beigezogen waren. Ich habe die europäische Wirtschaft vertreten und deponiert, dass wir drei Millionen arbeitslose Jugendliche vermitteln und die Jugendarbeitslosigkeit in Europa auf die Hälfte reduzieren könnten. Dazu braucht es die Einbindung der Sozialpartner – als Vermittler zwischen Politik und Betrieben. Wir sollten junge Menschen, die noch in der Schule sind, schon in Betriebe bringen, etwa in Sommerpraktikas.
Wir sollten Betrieben angesichts der Zurückhaltung der Banken, Kredite zu geben, eine Wachstumsgarantie geben, zum Beispiel 10.000 Euro Haftung pro Beschäftigung eines jungen arbeitslosen Menschen. Agiert die EU bei den Sanierungs-Herausforderungen – Beispiel Griechenland – richtig, wenn man bedenkt, dass ein Viertel der Menschen dort keine Arbeit hat und das Gesundheitssystem am Zerbröseln ist.
Die EU reagiert pragmatisch. Man muss nicht nur einsparen, sondern auch investieren. Man muss auch Neues schaffen. Es ist notwendig, viel massiver gegen das spekulative Finanzsystem aufzutreten und sich viel mehr auf die reale Wirtschaft zu verlassen, die mit Mühsal und Fleiß den Menschen dient und Werte schafft. Ich glaube, dass sich die EU bei allen Mängeln der Situation durchaus bewusst ist. Sie hat bisher auch erfolgreich die Angriffe internationaler Finanz-Spekulanten abgewehrt. Das kann man Europa nicht hoch genug anrechnen. Die einzelnen Länder hätten das nicht geschafft. Dazu hat es die europäische Solidarität gebraucht.

Müssten wir nicht wegkommen von der Vorstellung, Wirtschaft müsse immer wachsen? Auch Bäume hören zu wachsen auf. Gibt es nicht auch Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums?
Bleiben wir beim Bild vom Baum: Ich habe daheim im Mühlviertel wunderschöne alte Obstbäume. Auch sie treiben aus, Altes fällt aus, Junges treibt aus. – Wir haben in Österreich dreimal so viele Neugründungen von Betrieben wie Pleiten. Wir müssen qualitativ wachsen. Es geht nicht darum, dass wir von allem mehr haben – ein zweites Auto, ein drittes Handy. – Sondern dass wir zum Beispiel in Pflege und Betreuung investieren. Oder in alternative Energie. Ich finde es außerdem zynisch, von Grenzen des Wachstums zu reden, solange noch eine Milliarde Menschen auf der Erde hungert, kein Dach überm Kopf hat, kaum medizinisch versorgt ist und keinen Zugang zur Bildung hat. Da sehe ich in der Globalisierung große Chancen – es braucht eine globale Solidarität. Solidarität – wir sind bei einem urkirchlichen Thema gelandet! Welche Rolle kann oder sollte die Kirche in Wirtschaftsfragen spielen?
Zunächst bin ich optimistisch, dass Papst Franziskus die Solidarität stärkt. Von den Kirchen wünsche ich mir, dass sie den interreligiösen Dialog führen. Denn in allen Religionen sind die Grundwerte sehr ähnlich. Manche sind da im Bezug auf den Islam skeptisch. Sie sind mit Wirtschaftsdelegationen immer wieder in islamischen Ländern. Wie ist Ihre Erfahrung?
In den Grundfragen ist der Islam nicht anders ausgerichtet. Es täte der Welt gut, den Dialog nicht abzubrechen und zueinander Brücken des Dialogs zu bauen. Da wie dort sind die Menschen hochmotiviert, nicht von Hass zerfressen und an einem guten Miteinander interessiert. Ich habe dazu ein Gedankenbild: Wir sind alle unterschiedliche Wurzeln, die zum selben Baum führen.

Zu welchem Baum?
Das Transzendentale, das ewige Gültige und Wahre (wie Goethe es formuliert), Allah, Christus, Gott, Weisheit und Erleuchtung. Jede Kultur hat eine verschiedene Ausprägung aber keine wahre Unterschiedlichkeit.

Leitls Wunsch an die Kirche


„Von den Kirchen wünsche ich mir, dass sie den interreligiösen Dialog führen. Denn in allen Religionen sind die Grundwerte sehr ähnlich. 

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