Für eine „Kultur der Genügsamkeit“ tritt der ehemalige Leiter der Katholischen Sozialakademie, P. Alois Riedlsperger, in der Jesuitenzeitschrift „Stimmen der Zeit“ ein.
Ausgabe: 31/2013, genügsamkeit, panorama
31.07.2013
Angesichts der „Übernutzung des Planeten durch eine Minderheit der Weltbevölkerung“ handle es sich um eine Schicksalsfrage der Menschheit, ob dieser Kulturwandel gelinge, meint Riedlsperger mit Verweis auf Klimawandel und zunehmenden Kampf um Ressourcen. Dafür müsse allerdings die von der gewinnorientierten Wirtschaft geprägte Rationalität des „Nie genug“, des ständigen Wachstums, mit ihren ökologischen und sozialen Verwerfungen durchbrochen werden.