Es sieht vor, dass Bootsflüchtlinge, die aus Indonesien oder Malaysia nach Australien kommen, zunächst auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea für die Dauer ihres Asylverfahrens interniert werden. Bei einem positiven Bescheid erhalten sie dennoch keine Einreise in Australien, sondern werden in das wirtschaftlich schwache Papua-Neuguinea umgesiedelt. Australien will damit vor allem „Wirtschaftsflüchtlinge“ abschrecken. Heuer kamen bereits 15.700 Bootsflüchtlinge.