„Immer öfter bedeute seelsorgerische Arbeit im Amazonasgebiet, die Rechte der Indigenen gegen den Rohstoffhunger von Konzernen und nationale Entwicklungsideologien zu verteidigen.“ Das betonte die in Peru tätige Missionsschwester und Kräutler-Preisträgerin Birgit Weiler bei einer grenzübergreifenden Tagung des Lateinamerikanischen Bischofsrates zur Pastoral im Amazonas-Gebiet. Fast aus jedem der sechs Amazonasländer berichteten die Teilnehmer/innen von massiven Eingriffen in die Rechte der Indigenen durch Bergbau- und Erdölkonzerne, durch landwirtschaftliche Großprojekte (Soja etc.) und die staatliche Energiepolitik.