Mit über 4800 Veranstaltungen hat das Katholische Bildungswerk im Jahr 2012 fast 129.000 Teilnehmer/innen erreicht. Obwohl die Teilnehmerzahlen gegenüber 2011 rückläufig sind, ist das KBW der größte „Bildungs-Nahversorger“ in Oberösterreich.
Ausgabe: 2013/32, KBW, Pichler
06.08.2013
- Josef Wallner
Die geringere Nachfrage nach Bildungswerkangeboten hat auch mit statistischen Vorgaben (Kinder dürfen nicht mehr gezählt werden) und mit dem Jahr der Pfarrgemeinderats-Wahl zu tun, aber es sind trotz allem die Leute weniger geworden, erklärt Christian Pichler ohne Umschweife. Das KBW aber ist und bleibt ein weites, attraktives Feld der Kirche, wo man auch kirchenferne Menschen erreicht, so Pichler. Über 600 pfarrliche Teams und Aktivgruppen, an die 3000 qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, leisten einen unbezahlbaren Beitrag für die Bildung und das Gemeinwesen in Kirche und Gesellschaft für alle Altersgruppen: beginnend mit den 182 örtlichen SPIEGEL-Treffpunkten für Eltern und Kinder bis zu den 386 SelbA-Trainingsgruppen (Selbstständig im Alter). Dazu kommen die 67 Szenario-(Theaterabo-)Stützpunkte und die 298 KBW-Treffpunkte Bildung mit mehr als 101.000 Teilnehmer/innen. Pichler: „Mit lebenstauglichen und praxisorientierten Themen wollen wir am Puls der Zeit und bei den Leuten sein.“ Auch Kooperationen mit allen Erwachsenenbildungseinrichtungen Oberösterreichs – wie zum Beispiel „Humanität entwickeln“ – sind ihm wichtig. In der Diözese ist das Bildungswerk ein wichtiger Umsetzungspartner für den Dreijahres-Schwerpunkt (2012 bis 2015) zum Zweiten Vatikanischen Konzil.