Verstreut über alle Kontinente sind 84 Missionare und Ordensfrauen aus Oberösterreich im Einsatz. Die Missionsstelle der Diözese Linz bemüht sich, mit ihnen Kontakt zu halten und eine Brücke zur Heimat zu sein.
„Nicht die Finanzierung von Hilfsprojekten steht an erster Stelle, sondern wir wollen Ansprechstelle für die Missionare und Ordensfrauen sein, wenn sie nach Hause kommen“, erklärt Andreas Reumayr den Sinn der Missionsstelle. Zusätzlich zu seiner Aufgabe als Bischofssekretär leitet er diese seit ihrer Gründung 2008. Prälat Josef Ahammer, im Beirat der Missionsstelle, unterstreicht: „Die Missionare sollen sich von uns verstanden fühlen und wir stellen auch auf kurzem Weg den Kontakt mit unserem Bischof her.“ Die Rückmeldungen vieler Ordensfrauen und Missionare zeigen, dass das Konzept aufgeht. Für Pfarrer Hans Humer in Tansania ist die Missionsstelle ein starkes Bindeglied zur Heimat und die Unterstützungen, die er erhält, sind ihm eine große „Rückenstärkung“. Leopoldine Ganser (Linz – Mexiko) freut sich, dass Andreas Reumayr auch für Laien-Entwicklungshelferinnen wie sie, die keinem Orden angehört, ein offenes Ohr hat. P. Günther Ecklbauer – er war bis 2012 in Pakistan tätig – hebt das ehrliche Interesse hervor, das er gespürt hat: an seiner Arbeit und an den Menschen, mit denen er gelebt hat. Reumayr hat auch eine Website eingerichtet, die von den Missionar/innen sehr geschätzt wird (www.dioezese-linz.at/missionsstelle). „Sie verbindet uns mit der Heimat und den anderen Missionaren. So sind wir eine große Familie, die einander im gleichen Auftrag verbunden ist“, sagt Sr. Agnes Grasböck CPS aus Südafrika.
Finanzen
In kleinerem Rahmen gibt die Missionsstelle auch finanzielle Unterstützung. Alle drei Jahre bekommt jede/r Missionar/in ein Heimaturlauber-Geld. Seit Bestehen der Einrichtung konnten 265 Projekte mit rund 1.000 bis 3.000 Euro gefördert werden – in Summe half die Missionsstelle mit 684.456 Euro.