Die Polizei durchsuchte in der Vorwoche die Wohnungen zweier Priester. Das kommt nicht alle Tage vor, entsprechend groß war der Sturm in allen deutschsprachigen Medien.
Ausgabe: 2013/33, Hausdurchsuchung, kreuz.net
13.08.2013
Im Zuge der Ermittlungen gegen das – inzwischen nicht mehr aktive – Internetportal „kreuz.net“ ist es zu Hausdurchsuchungen in Wien und Oberösterreich gekommen. Dabei handelt es sich um Wohnungen zweier Priester, berichtete die Kronen-Zeitung als erste am 10. 8. 2013. Die beiden Priester sind, so wird kolportiert, in keiner österreichischen Diözese inkardiniert. Nach Angaben der Austria Presseagentur dürften sie sich längere Zeit in der Schweiz und in Liechtenstein aufgehalten haben. Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz hatte kreuz.net als gesetzeswidrig (Verdacht der Wiederbetätigung und Hetze) eingestuft, es wird offensichtlich im gesamten deutschsprachigen Raum ermittelt. Die Informationen sind zur Zeit sehr spärlich, die Behörden verweigern jeden Kommentar zum Hintergrund der Aktion und es ist nicht klar, ob die Staatsanwaltschaft Feldkirch oder Wien zuständig ist.