Ein neues Gesetz ab 1. Jänner 2014 bedeutet ein schrittweises Aus bei den befristeten Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensionen.
Ausgabe: 2013/39, befristet, Pension, pro mente, SmartWork, Schöny, Hundstorfer, Gerstorfer
25.09.2013
- Ernst Gansinger
Jährlich werden 70.000 Anträge auf vorzeitige Pension gestellt, 42.000 werden abgelehnt. 7200 Österreicher/innen, die jünger als 50 Jahre sind, sind in Invaliditäts-Pension gegangen, 6400 von ihnen in eine befristete I-Pension. Ab 1. Jänner 2014 gilt ein neues Recht, das die Integration gesundheitlich beeinträchtigter Menschen am Arbeitsmarkt stützen soll. Nach Übergangsfristen wird es keine befristeten Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensionen mehr geben.
Für gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitnehmer/innen werden Arbeitsangebote geschaffen. Pro mente hat ein solches vorgestellt: SmartWork. – Bis zu 90 Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen werden zwei bis drei Jahren als Näher/innen beschäftigt.