„All the strangest things are true“ ist eine Teenager-Dreiecksgeschichte, die in kurze Episoden erzählt wird. Das Buch ist aus den drei verschiedenen Ich-Perspektiven der ruhigen, etwas sonderbaren Wink, der manipulativen Diva Poppy und dem dazwischenstehenden schüchternen Midnight geschrieben. Die geheimnisvolle Handlung, die vor allem im zweiten Teil etwas zu abrupt springt, thematisiert Liebe und Freundschaft, das Leben und den Tod. Wer ist wirklich der Held, wer der Bösewicht? Die Autorin spielt mit den klassischen Zutaten für ein (modernes) Märchen. Kurzweilig!
April Genevieve Tucholke: All the strangest things are true, Thienemann Verlag, 224 Seiten, € 15,50.
Gefangene erzählen
„Wenn Bilder sprechen könnten“, so lauten jeweils die Untertitel der Bücher, die die ARGE „Kunst und Seelsorge“ herausgegeben hat. Gefangene Menschen in Linz und Asten erzählen in beeindruckenden Bildern und Texten von ihrem Leben, ihren Träumen, Ängsten und Sehnsüchten. Berührend!
Gefangen/Seelenräume, Wenn Bilder sprechen könnten, Hg. Claudia Steinkellner, Markus Vormayr, 2014/2016, je € 15,–