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Knappe Kassen für die Kunst?

Kunst in Staat und Kirche: Neue Bauprojekte und Einsparungspläne werden immer wieder angekündigt. Sind die Ressourcen knapp oder liegt es an einer falschen Verteilung? Und wer braucht Kunst heute? – Wir luden anlässlich des Kunst-Sonntags am 21. Mai 2017 Architekturhistorikerin Prof. Anna Minta von der Katholischen Privat-Universität Linz zum Gespräch ein.
Ausgabe: 2017/21
23.05.2017
Knappe Ressourcen in Kunst und Kirche – so lautet die Fragestellung des Kunstsonntags 2017. Wie sehen Sie das? Prof. Anna Minta: Da möchte ich gleich widersprechen. Die Frage ist: Haben wir wirklich knappe Ressourcen? Wenn man sich die Handelsbilanzen und Steueraufkommen ansieht, dann merkt man, es geht uns noch sehr gut. Es liegt also nicht an den Ressourcen, sondern an der Frage, wie Gelder verteilt werden. Kunst als Lebensmittel, als spirituelles Erlebnis, als Wirtschaftsfaktor. Wozu brauchen wir Kunst? Minta: Kunst als Lebensmittel? Das ist mir zu beliebig. Kunst ist ein Grundbedürfnis und hat zentrale gesellschaftliche Verantwortung. Kunst hat soziale Aufgaben, Kunst und Architektur gestalten unsere Lebensräume, damit wird unser Denken und Handeln beeinflusst, weil wir uns in räumlichen Strukturen bewegen. Deshalb ist Kunst nicht etwas, das ich schnell zu mir nehme, das ich konsumiere. Man muss bedenken, welchen Einfluss Kunst auf unser Leben, unsere Identität, auf unser Verständnis von Gemeinschaft hat. Kunst muss dem Konsumphänomen entzogen werden und auch der Kommerzialisierung. Und hier kommt der Staat ins Spiel. Braucht es Staat und Kirche, um Kunst zu fördern? Minta: Kunst entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern braucht ein ganzes Geflecht von Bedingungen: Es braucht Bildung, Kultur im Umfeld, es braucht freiheitliches Denken. Da ist die öffentliche Hand gefragt, sie muss – mehr denn je – die Rahmenbedingungen bereitstellen: eine interessenslose Kunstförderung, damit eine freiheitliche und vielfältige, kritische Kunst entstehen kann. Kunst muss auch mal widerspenstig sein. Kunst hat nichts mit Konsens zu tun, das ist die große Freiheit der Kunst. Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit Realität, mit Utopien, machen künstlerische Äußerungen, zu denen ich eine Haltung einnehme. Kunst darf mich provozieren, denn sie zwingt mich, eine Haltung zu beziehen. Die Kunst muss kritische und irritierende Positionen bringen, um einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten Das heißt nicht, dass die Gesellschaft sich zurücklehnen darf. Wir alle sind aufgefordert, uns für die Vielfalt der Kunst zu engagieren. Die Kirche bietet mit Electric Church oder der Sandmalerei niederschwellige Kulturangebote im Mariendom an. Wie schätzen Sie das ein? Minta: Die Frage ist vielmehr: Worum geht es den Programmleitungen? Geht es darum Geld zu machen oder Leute in die Kirche zu bringen, die sonst nicht kommen würden? Das mag trivial sein, aber vielleicht hilft das den Menschen? Wenn die Leute in die Kirche kommen, dann kann ich sie vielleicht in eine Diskussion, in einen Nachdenkprozess bringen. Das finde ich interessant. Warum gibt es ein pädagogisches Kinderprogramm in Museen? Das hat auch nichts mit der Frage nach Qualität in der Kunst zu tun, sondern hier wird versucht, über alters- oder stufenangemessene Vermittlung Schwellenängste abzubauen. Die Kirche hat ein Riesenproblem mit diesen Schwellenängsten.
Wie soll Kirche, wie soll der Kirchenraum wahrgenommen werden? Minta: Kirche muss ein Ort sein, der offen ist für alle. Aber die Kirche darf nicht ihre Prinzipien verleugnen, die Grundsätze des Glaubens. Viele Kirchenprojekte werden angepriesen als „neutraler Raum“, in dem sich alle zuhause fühlen können. Ja, es ist schön, wenn sich alle zu Hause fühlen, aber kann ich mich nicht auch in einer christlichen Kirche zu Hause fühlen, egal ob ich gläubig bin oder nicht? Das wäre für mich der Punkt. Ich muss die Menschen in die Kirche einladen und den eigenen Hintergrund, die Frohe Botschaft, mitvermitteln. Die Kirche darf sich nicht vollständig neutralisieren. Die Frohe Botschaft muss präsent bleiben. Über 90 % der Kulturgüter in Oberösterreich werden von der Kirche verwaltet, über 150 Neugestaltungen gibt es seit dem Jahr 2000. Wie erleben Sie die Diözese Linz? Minta: Als Architekturhistorikerin habe ich mein Herz auch in der Denkmalpflege. Ich finde aber, dass soziale Räume – also öffentliche Stadt- oder Kirchenräume, in denen Menschen zusammenkommen und Beziehungen aufbauen – nicht in einen „festgefrorenen“ Zustand überführt werden dürfen. Es gibt eine Berechtigung für zeitgenössische Interventionen. Ich finde, die Diözese Linz macht das sehr gut: dass Menschen, die in die Kirche gehen, nicht das Gefühl haben, sie gehen zeitversetzt zurück, sondern dass sie in einen Raum gehen, in dem auch aktuelle Themen angesprochen werden. Dazu gehört eine gute Predigt, ein Raumkonzept mit – zeitgenössischer – Kunst, um die Menschen über Welt und Gesellschaft nachdenken zu lassen.
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