Am 18. Oktober ist Sonntag der Weltkirche. Missio Austria (Päpstliche Missionswerke) stellt heuer eines der ärmsten Länder der Welt, Bangladesh, in den Mittelpunkt seiner Kampagne.Bangladesh, ehmals Ostpakistan, war in den letzten zwanzig Jahren vor allem dann im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit, wenn es um politische Unruhen, Armut und Naturkatastrophen ging. Erst in den vergangenen Wochen führte eine Flutkatastrophe zu mehr als tausend Toten und Hunderttausenden Obdachlosen. Die Christen sind in dem 122-Millionen-Land eine Minderheit von 0,3 Prozent, rund 238.000 davon Katholikinnen. In ihrem sozialen Engagement gehört die katholische Kirche aber zu den „Großen“ im Land. So haben Caritas oder die Dorfentwicklungsorganisation Dipschika (Lichtfunke) einen ausgezeichneten Ruf weit über die Kirche hinaus. Die neue Werkmappe „Weltkirche“ gibt einen guten Einblick in das Land, und die Probleme und Hoffnungen seiner Menschen. Die Lage der Textilarbeiterinnen oder das Problem der Kinderarbeit werden ebenso beschrieben wie umfassende Dorfentwicklungsprojekte oder die Situation die Kirche in ihrem muslimischen Umfeld. Vorgestellt werden in der Missio-Werkmappe auch die gemeinsam mit der Katholischen Jugend durchgeführte Aktion „Tea 4 Two“, bei der es um die Unterstützung von Kleinbauern in Sri Lanka und Kenia geht, sowie das Video der Kinderaktion zum Sonntag der Weltkirche.Die Werkmappe zu Bangladesh und alle Unterlagen zu „Tea 4 Two“ gibt es bei Missio, Seilerstätte 12, 1015 Wien, Telefon 01/513 77 22; E-Mail: missio@missio.at