Timotheus leitet eine Gemeinde. Paulus selbst hatte ihm die Hände aufgelegt und ihm das Amt übertragen. Auf sich allein gestellt, merkt Timotheus bald, was es heißt, einer Gemeinde vorzustehen, die ihrerseits insgesamt nur eine Minderheit vertritt. Er ist in Gefahr, mit der Hoffnung auch den Schwung und die Überzeugungskraft zu verlieren.2 Tim 1, 6–8. 13–14Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft.Halte dich an die gesunde Lehre, die du von mir gehört hast; nimm sie dir zum Vorbild, und bleibe beim Glauben und bei der Liebe, die uns in Christus Jesus geschenkt ist. Bewahre das dir anvertraute kostbare Gut durch die Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt.