Die Hungersnot in dem kommunistisch regierten Land spitzt sich weiter dramatisch zu. Wie der Missionsnachrichtendienst „Fides“ meldet, sind seit Beginn der akuten Nahrungsmittelknappheit im Jahr 1994 etwa 3,5 Millionen Menschen verhungert oder an Krankheiten infolge von Unterernährung gestorben. Rund ein Drittel der 23 Millionen Nordkoreaner leidet akut an Hunger, die Sterblichkeitsrate unter ihnen liege bei 27 Prozent. Die Armee habe unterdessen die Bewachung der Felder verdoppelt, um zu verhindern, daß die Landbevölkerung Teile der Ernte stiehlt.