Mehr als 500.000 junge Katholiken aus ganz Amerika – von Kanada bis Argentinien – waren letzte Woche zum ersten panamerikanischen katholischen Jugendtreffen nach Chile gekommen. Dieses ist nach dem Vorbild der katholischen Weltjugendtage aufgebaut. Der Erzbischof von Santiago, Kardinal Carlos Oviedo Cavada, bezeichnete das Treffen als Chance, einen Beitrag zur amerikanischen Integration zu leisten. Ziel der Begegnung in Chile war es, die „Erfahrung der ,guten Nachricht’ des Evangeliums“ zu vertiefen, damit die Jugend ihrerseits „Verkünderin des Glaubens“ werden kann. Im Mittelpunkt stand die „Feier des Glaubens“. Als Zeichen gelebter Solidarität sammelten die Jugendlichen Spenden für Afrika, besuchten Waisenhäuser, Altenheime und Gefängnisse und errichteten 1000 provisorische Unterkünfte für Obdachlose. Parallel zum panamerikanischen Jugendtreffen wurde in vielen süd-, mittel- und nordamerikanischen Diözesen eine „Woche der Jugend“ mit ähnlichen Programmen wie in Chile durchgeführt.