Als die Mama heimkommt, hält ihr Martin die Tür auf und nimmt die Tasche ab. Er stellt ein Getränk hin. „Ich räume dann den Geschirrspüler ein!“, verspricht er. „Na sag, mal“, sagt die Mutter. „Was ist denn heute mit dir los? Du kannst mir ruhig sagen, wenn es in der Schule ‘was gegeben hat. Oder hast du sonst ‘was angestellt?“ „Ich habe nichts angestellt, aber der Lehrer hat uns heute vom heiligen Martin erzählt, und daß wir wie er sein sollen – beim Teilen und beim Helfen. Ich habe mir gedacht, das gilt besonders für mich, wo doch der heilige Martin mein Namenspatron ist!“ Martins Mutter ist ganz gerührt und streichelt ihrem Martin über den Kopf. „Weisst was, diesmal feiern wir deinen Namenstag ganz besonders. Du darfst dir etwas Schönes wünschen?“ „Super. Ich wünsch mir eine Pizza. Und den Andi laden wir auch ein!“ „Na klar!“, sagt die Mama, „Meinetwegen darf er auch bei uns übernachten!“ Martin macht einen Luftsprung. Er findet, dass es sein Namenspatron wirklich gut mit ihm meint.