Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin
und Referentin für Spiritualität im
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Die Gruppe erhielt Einblicke in die Arbeit der Caritas Mostar und besuchte unter anderem das Altenheim Hl. Familie, das Kinderzentrum SPES und die Pfarre Hl. Johannes in Mostar. Diese wurde vom Osthilfefonds bei der Renovierung von Räumen für Pastoralarbeit und beim Aufbau der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt.
Die Caritas Mostar erweitert aufgrund des großen Bedarfs an Pflegeplätzen im Zentrum Hl. Familie in Mostar ihr Angebot auf 80 Pflegeplätze. Hier hilft die Caritas OÖ und es gibt einen Brückenschlag zum im Jänner verstorbenen Altbischof Maximilian Aichern: Beim Requiem für ihn in Linz wurden seinem Wunsch gemäß Spenden für den Osthilfefonds gesammelt. Sie kamen der Erweiterung des Altenheims Hl. Familie zugute.
Die letzte Station führte die Delegation nach Split (Kroatien), wo sie Erzbischof Zdenko Križić traf und das Friedensdorf MIR besuchte. Es bietet Menschen mit Behinderungen ein sicheres Zuhause, medizinische und therapeutische Begleitung.
Der Osthilfefonds wurde 1996 unter Bischof Maximilian Aichern gegründet. Er wird aus Spenden, Mitteln der Diözese und der Osthilfesammlung der Caritas OÖ finanziert. Zwischen 1996 und 2026 wurden 1.213 Projekte mit 8,7 Millionen Euro unterstützt.
Bischof Manfred Scheuer ist es ein Anliegen, die Kontakte in die Partnerdiözesen im Sinne von Bischof Aichern zu pflegen. „Internationale kirchliche Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße, sondern eine gegenseitige Partnerschaft. Die Diözese Linz kann von ihren Partnerdiözesen ebenso lernen, wie sie diese unterstützt.“

Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin
und Referentin für Spiritualität im
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Turmeremitin Birgit Kubik berichtet über ihre Woche in der Türmerstube hoch oben im Mariendom Linz >>

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