Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin und leitet das Referat für Spiritualität im Pastoralamt der Erzdiözese Wien .
Durch Synodalität befinden sich die katholischen Diözesen Ost- und Westeuropas auf einem Weg der Annäherung, ohne dass ihre Unterschiede verschwunden wären: Das ist für die Theologie-Professorin Klara Csiszar ein Resümee des Symposiums „Shaping Synodality in Europe“ in Puchberg bei Wels. 187 Kirchenverantwortliche aus 31 Ländern – darunter zwei Kardinäle, 21 Bischöfe, Theologinnen und Theologen, pastoral Verantwortliche, Ordensleute und Studierende – haben in Puchberg von 14. bis 17. September über die weitere Umsetzung der Weltsynode mit Blick auf die nächste gesamtkirchliche Versammlung 2028 beraten.
Gegenüber früheren Delegiertentreffen sei das Vertrauen spürbar gewachsen und das Klima für kontinentale Beratungen sei besser geworden, bemerkte Tagungsleiterin Csiszar, die auch Vizerektorin der Katholischen Privat-Universität (KU) Linz ist. Eine Fortsetzung und regelmäßige synodale Treffen auf europäischer Ebene seien bereits angedacht.
Csiszar deutete den synodalen Prozess als Lernweg, der „sehr mühsam“ sei. Entscheidungen seien derzeit nicht für alle Kirchen gleichermaßen zufriedenstellend möglich. Deshalb gelte es zunächst, weiter an den Beziehungen zu arbeiten, mehr Subsidiarität und mehr Kompetenzen für die Bischofskonferenzen zu entwickeln. „Die Beziehungen müssen so weit reifen, dass es nicht zum Schisma kommt oder zur Trennung, sondern dass ein gemeinsamer Weg gefunden wird.“

Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin und leitet das Referat für Spiritualität im Pastoralamt der Erzdiözese Wien .
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