1. LesungFasten: eigenes Unrecht erkennen und wiedergutmachen, anderen beistehen, daß sie los-kommen aus Ungerechtigkeit, Brot, Haus und Kleid teilen . . . Gott spricht: Ich bin hier bei dir.Jes 58, 7–10(Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe:) an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinem Verwandten nicht zu entziehen. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf, und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.2. LesungAls Unbekannter kam Paulus, in Schwäche und in Furcht. Das Entstehen der Gemeinde, die sich zu Jesus Christus bekennt, ist nicht sein menschliches Werk, sondern Frucht des Geistes.1 Kor 2, 1–5Als ich zu euch kam, Schwestern und Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder ge-lehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch. Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.