Die Aufwendungen des Landes OÖ. im Sozialbereich steigen bei den laufenden Ausgaben (Betreuung und Pflege von Menschen mit verschiedensten Behinderungen), nicht bei den Investitionen. Heuer stehen dafür 379 Millionen Schilling zur Verfügung, inkl. öS 50 Millionen Investitionsaufwand. Landesrat Ackerl, der diese Zahlen vorstellte, wies auch darauf hin, daß in den letzten fünf Jahren 22 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geschaffen wurden, in denen 526 Menschen betreut werden. Ein wichtiges Kriterium ist die Regionalisierung des Angebotes. Insgesamt werden oberösterreichweit damit 4.165 Menschen in Tages- und Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe betreut.Für psychisch kranke Menschen stehen ebenfalls – ohne Landeseinrichtungen – 132 Einrichtungen für 10.200 Betroffene zur Verfügung; ein Viertel davon ist im Stadtgebiet Linz beheimatet. Früher war hier noch die Hälfte angesiedelt, ein weiteres Indiz für die Regionalisierung des Angebotes.Seit 1994 wurden für Investitionen in Alten- und Pflegeheimen 1,17 Milliarden Schilling aufgewendet. Damit wurden ca. 1.600 Plätze renoviert oder geschaffen. Weitere 1.400 Plätze werden noch erneuert oder neu gebaut. Der Schwerpunkt liegt auf der Erneuerung. Die Zahl der Plätze ist nur um 400 gestiegen. Deutlich mehr nahm allerdings die Zahl des Betreuungspersonals zu.Aus dem Sozialbudget des Landes OÖ. werden 7.407 Personaleinheiten finanziert, die Leistungen für mehr als 33.000 Personen erbringen – in der Behindertenhilfe, in den psychiatrischen Nachsorgeeinrichtungen, in der mobilen Hilfe, in der Hauskrankenpflege sowie in den Alten- und Pflegeheimen.