Die aus Mettmach stammende Kreuzschwester Antonia-Maria Huber ist von ihrem Orden mit „Schul- und Berufungspastoral“ beauftragt. Unter anderem arbeitet sie im Informationszentrum der Orden (IZO) in Linz und im „Aufbruch“-Jugendteam mit. Sr. Antonia über die Fastenzeit:In der Fastenzeit verzichte ich persönlich auf Süßspeisen und merke dabei, wie ich dadurch meinen Geschmackssinn für anderes schärfe und bewußter wahrnehme. Aber es geht mir um mehr. Es geht um das Anschauen des Lebens und um Neuorientierung. Ich frage: Was läuft gut? Was könnte besser sein? Wie sieht meine Beziehung zu Christus aus und wie lebe ich mit den Mitmenschen? Auch in der Ordensgemeinschaft stellen wir uns diesen Fragen. Einige von uns treffen sich wöchentlich, um Aspekte des Leben zu besprechen. Zuletzt ging es etwa um persönliche „Unversöhntheiten“. Solche Gedanken sind für mich Chance zum Neubeginn. Darum finde ich es so gut, daß die Fastenzeit im Frühling ist, wenn auch in der Natur das Leben neu aufbricht.