Ausgabe: 2000/01, Wege ins Licht, Erich Huber, Paterno
04.01.2000
- Hans Baumgartner
„Wer ganz tief hinabsteigt in die Dunkelheit, wird aus dem Innersten heraus erfahren, dass – trotz allem – für uns immer noch ein Licht brennt.“
Erich Huber, von dem diese Zeilen stammen, ist der Text nicht locker aus der Feder geronnen. Wort für Wort buchstabiert er darin sein Leben. Zu seinem Dreißiger wurde der heute 41-Jährige mit der Diagnose „Morbus Bechterew“ konfrontiert. Symptome dieser unheilbaren rheumatischen Erkrankung, die unter massiven Schmerzschüben zu einer Versteifung der Wirbelsäule führt und zunehmend die Bewegungsfähigkeit einschränkt, hatte Huber schon Jahre zuvor, ohne dass sie erkannt worden wären.
In dem Buch „Wege ins Licht“ beschreibt Erich Huber, wie er einen neuen Lebenssinn gefunden hat: durch die Liebe seiner Familie, durch seinen Glauben, durch seinen Optimismus und seine Entschlossenheit seinen „Kreuz-Weg“ auch als Chance zu sehen. In dieser Zeit begann er zu malen, Bilder (siehe als Beispiel das Foto), die eindrücklich seinen Weg von „der Dunkelheit ins Licht“ zeigen und damit zu Hoffnungszeichen für andere wurden.
Erich Huber, August Paterno: Wege ins Licht. 160 Seiten mit Farbbildern. Das Buch gibt es bei Erich Huber, Zanderstr. 10, Salzburg, um S 280,–. Diese Woche bieten wir es im Club für KIZ-Leser/innen um S 50,– verbilligt an.