Eine erschreckende Bilanz hat der Erzbischof von Bukavu, Emmanuel Kataliko, gezogen. „Ausländische Mächte“ organisierten unter Mitwirkung einer kleinen Herrscherelite mit den Ressourcen des Landes Kriege, heißt es in der jetzt bekannt gewordenen Neujahrsbotschaft. Statt die Rohstoffe für die Entwicklung zu gebrauchen, würden sie dazu verwendet, die Bevölkerung zu töten. Das Land und seine Bewohner seien zum Gegenstand einer großen Ausplünderung geworden. Wie aus Kirchenkreisen zu erfahren war, wurde Kataliko wegen seiner offenen Worte von den Sicherheitsbehörden bereits vorgeladen.