Wien. Das „Forum Katholischer Erwachsenenbildung“ hat in einem Brief Bildungsministerin Elisabeth Gehrer ersucht, die drohenden Budgetkürzungen im Bildungsbereich abzuwenden. Es wird befürchtet, dass die Mittel für die Erwachsenenbildung durch die geplanten Einsparungen bei den Ermessensausgaben um 15 Prozent gekürzt werden könnten. Das stehe im Widerspruch zu den gesellschaftlichen Notwendigkeiten und zu dem im Regierungsprogramm genannten Bildungsschwerpunkt „lebenslanges Lernen“.
Scharia weiter Zündstoff
Abuja. Nach schweren Unruhen zwischen Christen und Muslimen, bei denen in den letzten Wochen rund 1000 Menschen getötet wurden, einigten sich die 36 Gouverneure Nigerias mit Staatspräsident Olusegun Obasanjo, auf die Einführung des islamischen Rechts (Scharia) in einigen Bundesstaaten zu verzichten. Die Übereinkunft hielt nur wenige Tage. Nun kündigten die Bundesstaaten Zamfara und Sokoto an, die vom Präsidenten als verfassungswidrig bezeichnete Scharia doch einzuführen.
Pilgern Einreise verwehrt
Rom. Die italienischen Behörden haben einer 32-köpfigen Pilgergruppe aus Kongo-Brazzaville die Einreise verweigert und sie mit dem nächsten Flugzeug wieder nach Hause geschickt. Obwohl die vorwiegend jugendlichen Pilger entsprechende Einreisepapiere und eine Bestätigung der Erzdiözese Brazzaville vorweisen konnten, wurden sie von den Flughafenbehörden abgeschoben. Die Pilger konnten weder genügend Geld noch entsprechende Hotelreservierungen vorweisen, begründeten die Grenzbehörden ihr schikanöses Vorgehen.