Ried in der Riedmark feiert von 29. Juni bis 1. Juli ein Fest für Nikaragua
Ausgabe: 2001/25, Rammer, Ried in der Riedmark, Nikaragua
19.06.2001
- Josef Wallner
Mit dem Erlös aus dem Fest in Ried, der Heimat Karl Rammers, werden Hilfsprojekte in Nikaragua unterstützt. Das Land war dem 1996 verstorbenen KAB-Seelsorger stets ein besonderes Anliegen.
Ende der achtziger Jahre lebte Karl Rammer mehrere Monate in der nikaraguanischen Stadt Condega und arbeitete beim Bau der örtlichen Wasserleitung mit. „Padre Carlito“ – wie ihn die Bewohner Condegas liebevoll nannten – blieb der Stadt zeit seines Lebens verbunden. Seine Freundlichkeit und Bescheidenheit hinterließen einen bleibenden Eindruck. Durch das Solidaritätskomitee Ansfelden geht auch die Hilfe nach seinem Tod weiter. Die Gruppe finanziert den Bau eines Begegnungszentrums, dessen größter Teil bereits fertig gestellt und das nach Karl Rammer benannt ist. Erst kürzlich wurde der „Anton Bruckner“-Festsaal der Anlage eröffnet.Von 29. Juni bis 1. Juli steht die Pfarre Ried ganz im Zeichen La-teinamerikas. Am 29. Juni um 20 Uhr gibt Fuego Latino im Pfarrheim ein Konzert (Eintritt: S 120,–). Die Vorabendmesse am 30. Juni um 19 Uhr wird mit Liedern aus Lateinamerika gestaltet. Anschließend ist Nikaraguafest mit einer Collage (Dias, Texte, Musik) „Auf den Spuren Padre Carlitos“ und Tanzmusik (Danilo Fonseca). Die Gottesdienste am Sonntag, dem 1. Juli, um 8 und um 9.30 Uhr werden auf Lateinamerika Bezug nehmen. Ab 9 Uhr startet wieder das Nikaraguafest mit Spielen für Kinder, Pfarrcafé und Spezialitäten aus Lateinamerika. Eine Diaschau informiert über Nikaragua zwischen Neoliberalismus und Kultur der Hoffnung. Danilo Fonseca führt Interessent/innen ab 11 Uhr in die Kunst des Trommeln ein.