Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht sich „Frau in der Wirtschaft“ – eine Einrichtung der Wirt-schaftskammer – stark. Zwar sind ein Drittel der Unterneh-men bereits in Frauenhand, berichtet „Frau in der Wirtschaft“, doch Frauen sollen nicht nur den Firmenladen schupfen, sondern auch zuhause alles „top“ halten. Gefordert wird daher die steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen – und nicht etwa die Mithilfe der Männer oder eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. „Wären Haushaltshilfen, so wie es in anderen Ländern bereits möglich ist, von der Steuer absetzbar, würde dies eine wesentliche Entlastung für Frauen bringen. Außerdem würde es den Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichtern, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Schattenwirtschaft eindämmen“, argumentiert Heidi Asamer, die Landesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“. Von einer Liberalisierung der Öffnungszeiten in Richtung Sonntagsarbeit hält man bei „Frau in der Wirtschaft“ wenig: „Das wird weder von Angestellten noch Unternehmern gewünscht. Die Kaufkraft wird nicht mehr. Die Kostenschere geht auseinander. Das führt bei kleineren Unternehmen zu Problemen.“ ... und geht sicher zu Lasten von Frauen, die vermehrt im Handel tätig sind.
Beachten Sie dazu den Buchtipp: Karriereratgeber für Frauen.