„Unser Glaubensleben soll wirken“, sagt Sr. Patrizia Kaiser. Seit 1991 ist die gebürtige Kirchschlagerin von der Missionskongregation der Dienerinnen des Hl. Geistes in Rumänien im Einsatz.>p>In der Diözese Iasi, im 6000-Einwohner-Ort Raducaneni, wirken zwei Missionsschwestern. Die eine ist aus Polen, die andere, Sr. Patrizia, aus Kirchschlag. Hingehen und mitleben, die Frohbotschaft leben, ist ihr Auftrag. So geben sie ein Zeichen der Hoffnung in einem Land, in dem auch nach dem Abschütteln der kommunistischen Diktatur die Armut das Gesicht des Landes prägt. Sr. Patrizia ist gelernte Krankenschwester und will die Menschen in Raducaneni ermuntern, das Wissen der Naturheilkunde aufzufrischen. Ehevorbereitungskurse mit Anleitung zu natürlicher Familienplanung (ein großes Problem ist die Abtreibung), Hauskrankenpflege, Familienpatenschaften mit ausländischen Familien, Förderunterricht für Lernschwache und die Arbeit mit Kindern allgemein sind die Schwerpunkte der Schwestern. Einst kamen 30 Kinder in die Heimstunde. Heute sind es 200 in mehreren Heimstunden!
Der Orden plant eine kleine Erweiterung des pastoral-sozialen Zentrum. Dazu ist er auch für Unterstützung dankbar: PSK-Konto 1248.816 der Steyler Missionsschwestern, Kennwort „Rumänien“.