„Einsatz danach“ – dies ist nicht etwa der Name eines Actionfilms, sondern der Titel einer Studie, die sich mit der Rolle von nach Österreich zurückgekehrten Entwicklungshelferinnen beschäftigt. Diese wissenschaftliche Arbeit von Claudia Oberndorfer und Annemarie Krammer wurde kürzlich mit dem „Herta Pammer-Preis“ ausgezeichnet. Die „Herta Pammer-Preise“ werden alle zwei Jahre von der Katholischen Frauenbewegung (KFB) für frauenspezifische entwicklungspolitische Arbeiten in den Bereichen Bildung, Publizistik und Wissenschaft verliehen. Damit sollen die Verdienste der langjährigen Vorsitzenden der KFBÖ Herta Pammer, die zugleich Initiatorin der Aktion Familienfasttag war, gewürdigt werden.Bei der Preisverleihung bekräftigte die KFBÖ-Vorsitzende Margit Hauft, dass die Katholische Frauenbewegung im Sinne von Herta Pammer weiterhin für benachteiligte Menschen in den Ländern des Südens ... aktiv sein werde. Denn „die Erde ist eins, die Welt noch lange noch nicht“, so Hauft. Nicht Almosen spenden, sondern solidarisch handeln, Begegnung und Austausch ermöglichen, sei daher gefordert.