Kirchen-Sparkurs brachte ausgeglichene Jahresrechnung für das Jahr 2000.
Mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils 1.049.453.000 Schilling konnte der Wirtschaftsrat der Diözese Linz vor wenigen Tagen die ausgeglichene Jahresrechnung 2000 der Diözesanfinanzkammer Linz verabschieden. Diözesan-Ökonom Dr. Josef Wöckinger lobte den Sparkurs der katholischen Kirche Oberösterreichs: Alle diözesanen Ämter und Einrichtungen hätten bei den erforderlichen Zuschüssen die Budgetvorgaben genau eingehalten, ja teilweise sogar unterschritten. Fast 80 % der Einnahmen entfielen auf die Kirchenbeiträge (830 Millionen Schilling). Ein wesentlicher Teil dieser Kirchenbeiträge fließt wieder direkt an die Pfarren zurück, etwa für die Gehälter von Priestern, Pfarr- und Pastoralassistentinnen und -assistenten (rund 280 Millionen Schilling). Für Baumaßnahmen in 149 Pfarren wurden im Vorjahr aus den Kirchenbeiträgen fast 142 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt. 83 Millionen Schilling haben die Pfarren aus dem Kirchenbeitragsaufkommen zurückerhalten.323 Millionen Schilling waren für den Sach- und Personalaufwand der diözesanen Ämter und Dienststellen erforderlich. Die diözesanen Schulen, Bildungsanstalten und Heime benötigten Zuschüsse von insgesamt fast 66 Millionen Schilling. Weitere 76 Millionen hatte die Diözese Linz im Vorjahr für überdiözesane und gesamtösterreichische kirchliche Einrichtungen zu leisten.Dank des Sparkurses war es der Diözesanfinanzkammer auch möglich, Vorsorgen für die Pries-terpensionen und andere Verpflichtungen zu treffen. Die größten Ausgaben bei pfarrlichen Baumaßnahmen wurden in folgenden Pfarren getätigt: Buchkirchen bei Wels (7,6 Mio S), Lenzing (5,1 Mio S), Maria Neustift (5 Mio S), St. Leonhard bei Freistadt (4,8 Mio S), St. Paul in Linz-Pichling (7,8 Mio S), Seewalchen (9,5 Mio S), Steyr-Resthof (20,7 Mio S), Traunkirchen (4,7 Mio S).