An die „Mühlviertler Hasenjagd“ soll ein Gedenkstein in Ried in der Riedmark erinnern. Bischof Maximilian Aichern hat ihn am 8. Juli anlässlich der Pfarrvisitation gesegnet (im Bild). Die „Mühlviertler Hasenjagd“ war die Verfolgung von etwa 500 russischen Offizieren, die aus dem nahen KZ Mauthausen ausgebrochen waren. Etwa vier Dutzend wurden erschossen und im Lichthof der alten Volksschule Ried aufgestapelt. „Die Vater-unser-Bitte ,Vergib uns‘, umgeben vom Stacheldraht an der Gedenktafel, mahnt uns zur Versöhnung durch Verzeihen“, so lautet die Interpretation von Pfarrer Engelbert Leitner. Er bedankte sich bei Bischof Aichern für die ermutigenden Worte beim Pfarrbesuch, wo er auch die Firmung spendete. Die Pfarre überreichte dem Bischof als Präsent 10.000 Schilling für die bischöfliche Arbeitsstiftung und zur Förderung der Katholisch-theologischen Privatuniversität Linz. privat