Kindergärtnerinnen aus Palästina und Jordanien werden ab September in Linz geschult.
Als einen Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben im Nahen Osten versteht der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem die Ausbildung von Kindergärtnerinnen. Im Herbst kommen fünf bis zehn Frauen nach Linz, die in den Kinderbetreuungseinrichtungen der lateinischen/römisch-katholischen Kirche in Israel, Palästina und Jordanien arbeiten. An der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik der Kreuzschwestern in Linz werden sie an einem mehrwöchigen Kurs teilnehmen. Die kirchlichen Kindergärten des lateinischen Patriarchats von Jerusalem genießen einen hervorragenden Ruf und können sich des Ansturms an Kindern kaum erwehren, sind aber nach einhelliger Meinung von Fachleuten zu „verschult“.
In Linz werden die arabischen Pädagoginnen mit der Bedeutung des Spielens und kindgerechten Lernmaterialen vertraut gemacht. Finanziert wird das Bildungsprogramm vom Ritterorden: „Die gemeinsame Erziehung von christlichen und muslimischen Kindern schafft von klein auf gegenseitiges Vertrauen und Zuneigung.“