Schwimmen, Rad fahren, Boot fahren und Bergsteigen
Diese Sportarten sind bei den Oberösterreicher/innen in der Beliebtheitsskala gestiegen. Die Sommerurlauber werden immer sportlicher: Spazierengehen steht zwar an erster Stelle (90 Prozent), danach folgen Schwimmen (78 Prozent) und Wandern (74 Prozent).
Beim „Mühlviertler Alm-Triathlon“ in Liebenau stürzten sich am Wochenende 104 Sportler/innen in die Fluten (Bild). Nach 1 km Schwimmen waren 40 km auf dem Rad und 10 km Laufen zu absolvieren.
Fun, Aktion, Spaß – das wollen viele vor allem im Urlaub. Die Bedürfnisse sind dabei sehr unterschiedlich: ein wenig Abstand vom Alltag gewinnen oder das ganz andere Leben genießen, für das sonst kein Platz ist. Endlich einmal „Action total“ mit kalkuliertem Risiko auskosten. Im Jahr 2000 machten 4,42 Millionen Österreicher/innen eine Urlaubsreise mit vier oder mehr Übernachtungen. Mehr als 100 Milliarden Schilling gaben sie für Urlaubsreisen aus.
Während 1997 noch 63 Prozent von 7000 in Österreich befragten Gästen bei uns Erholung suchten, sind es im Jahr 2001 nur noch 55 Prozent. Die Beliebtheit des Sporturlaubs ist seit 1994 von 10 auf 20 Prozent gestiegen. Hart ins Gericht geht Alt-Bischof Reinhold Stecher mit der heutigen Spaßgesellschaft: „Sie verspricht uns mühelosen Genuss. Wenn sich das Amüsement vom Sessel erhebt, setzt sich gleich die Langeweile drauf“, kritisiert Stecher diese Unterhaltungsmentalität.