Die Caritas Österreich unterstützt seit 1988 Projekte in der Demokratischen Republik Kongo, ehemals Zaire. Die Caritas Linz ist seit dem Vorjahr im Kongo, konkret in der Diözese Kilwa-Kasenga engagiert. Deren Caritasdirektor besuchte nun in Zusammenhang mit der Augustsammlung die Linzer Partner. Dabei ging es auch um den Aufbau einer Pfarrcaritas-Arbeit in seiner Diözese. Anregungen dazu holte er sich beim Besuch mehrerer Pfarren unserer Diözese.
Hilfe durch Delphin-Therapie
Die Delphin-Therapie in Florida ist eine außergewöhnliche Therapie für behinderte Kinder mit sehr vielen Erfolgen. Die Therapiekosten für drei Wochen sind mit etwa S 350.000,– für viele Familien nicht leistbar. Die Eltern des dreijährigen Rene aus Schärding baten die Pfarrcaritas um Hilfe. Rene ist durch eine Gehirnblutung und Sauerstoffmangel bei einer Zwillings-Frühgeburt körperbehindert. Die Pfarrcaritas hilft. Frau Kubai vermittelt gerne, wenn Sie die Familie unterstützen möchten: Tel. 07712/73 70.
Blinde „lesen“ Bibel mit allen Sinnen
Gemeinsam beschäftigten sich Blinde und Sehende – insgesamt zwanzig Personen – im Bildungshaus Greisinghof mit bekannten Gestalten des Neuen Testaments. Nicht nur über Vortrag und Gespräch wurden die Bibelstellen erschlossen, sondern auch Lieder und meditative Tänze gehörten zum Programm. Weil sehbehinderte Menschen vielfach in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, freuten sich die blinden Teilnehmer/innen an der Bibelwoche besonders über die Wanderung durch das Thurytal.
Kirchenbeitragsstellen unter der Lupe
Ein gutes Zeugnis stellten Oberösterreichs Katholik/innen den Kirchenbeitragsstellen aus. In den Bereichen Kompetenz, Qualität der Beratung, Freundlichkeit und Korrektheit zeigten sich bis zu 90 Prozent der Befragten zufrieden. „Die Erhebung bestätigt zum einen die Arbeit, zeigt aber auch, wo wir uns noch verbessern können“, so Erich Litterak, Leiter des Kirchbeitragsreferates der Diözese Linz: „Gerade die Information über die Verwendung der Beiträge muss noch verstärkt werden.“
Superintendent i. R. verstorben
„Mit dem Tode des emeritierten Superintendenten Mag. Herwig Karzel haben die evangelische Kirche Österreichs und die ökumenische Zusammenarbeit in unserem Land eine markante und allseits geschätzte Persönlichkeit verloren“, erklärte Bischof Maximilian Aichern, der am 6. August am Begräbnis von Mag. Karzel teilnahm. Superintendent Karzel leitete von 1980 bis 1990 die evangelische Diözese Oberösterreich. Ein Trauergottesdienst findet am 12. August um 9.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Linz statt.
KIZ-Leser spenden für Osten
Zu Ergänzung des Berichts von KIZ 31/Seite 5 über den Osthilfe-Fonds der Diözese: Die gemeinsame Sammlung von Caritas-Auslandshilfe und Osthilfe-Fonds der Diözese Linz im Februar 2001 erbrachte 3,5 Millionen Schilling. Die Kirchenzeitungsleser/innen trugen mit 406.000 Schilling zu diesem Ergebnis bei. Von den gesammelten 3,5 Millionen Schilling werden 2 Mio Schilling für caritative Projekte und rund 1,5 Mio Schilling für seelsorgliche Projekte verwendet. Zusammen mit einem Überschuss aus dem Vorjahr und einem Beitrag aus dem Diözesanbudget (0,33 % der Kirchenbeiträge) kann der Osthilfe-Fonds heuer rund 4 Mio Schilling zur Verfügung stellen. Die Palette der Osthilfe-Projekte der Caritas reicht von Lebensmittelhilfe über Unterstützung von Sozialeinrichtungen bis zur Flüchtlingsbetreuung.
Schulbesuch vom Mund absparen<
Da in Nicaragua der Schulbesuch kostenpflichtig ist, müssen sich viele Eltern das Schulgeld „vom Mund absparen“. Unzählige Kinder kommen hungrig in den Unterricht. Vierzehn oberösterreichische Schulen haben sich daher an der Aktion „Schulfrühstück“ beteiligt und von Dezember 2000 bis Ende Juli 2001 120.000 Schilling aufgebracht. Die teilnehmenden Schulen: Volksschule (VS) Ansfelden, VS Aschach, VS Haid, VS Kirchberg-Thening, VS Kremsdorf, VS Prambachkirchen, Bischöfliches Gymnasium Petrinum, VS Pucking, VS Schildorn, VS Steyregg, Hauptschule (HS) Ansfelden, HS 17 Linz, RPA und PÄDAK der Diözese Linz.Mit dem gesammelten Betrag erhalten 480 Kinder in Nicaragua ein Jahr lang vor dem Unterricht ein Glas Milch mit Jicaro-Samen und Brot. Das Geld wird vom Ansfeldner Personenkomitee für Nicaragua der Stadt Condega zur Verfügung gestellt.