Die Geschichte von der Geburt Jesu beflügelt seit Jahrhunderten den Glauben und die Fantasie der Menschen. Die Krippen sind die zu Skulpturen gewordenenMeditationen der biblischen Geschichte.
Steyr. Die Christkindlstadt Steyr hat eine reiche Krippentradition. Nicht nur Christkindl (mechanische Krippe, Pöttmesser Krippe) ist ein lohnendes Ziel, auch die Pfarren St. Michael und die Stadtpfarre zeigen bis 6. Jänner 2002 interessante Ausstellungen. St. Michael (täglich von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr, geschlossen am Christtag und Neujahrstag) präsentiert 300 Krippen aus drei Jahrhunderten und 34 verschiedenen Ländern.Die Stadtpfarre Steyr stellt vor allem neue Nagelschmiedkrippen aus. Eine Besonderheit ist die ehemalige „Waggonkrippe“ mit 960 Figuren (täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, geschlossen am 24. und 25. Dezember). Stadtpfarrer Roland Bachleitner gibt gerne über die Steyrer „Krippenszene“ (Garsten und andere) Auskunft: Tel. 07252/520 59.
Linz. „Heut‘ ist der Heiland uns geboren ...“ – Beispiele der Krippenkunst nach 1945 in OÖ. II im Schlossmuseum in Linz, geöffnet bis 4. Februar 2002, Dienstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertag, 10 bis 17 Uhr.
Ebensee. Hier hat die Kripperlroas Tradition. In Familienhäusern und der Pfarrkirche können Landschaftskrippen besichtigt werden. Ortsbewohner, Holzknechte oder Pfannhauser (Salinenarbeiter) begannen vor 200 Jahren mit dem Schnitzen von Krippenfiguren, sie nannten sich „Schnegerer“. Im Heimathaus sind ebenfalls Krippen ausgestellt. Info: Tourismusbüro, Hauptstraße 34, 4802 Ebensee, Tel. 06133/80 16 (E-Mail: ebensee@traunsee.at).