Wien. Zu einer „ökumenischen Friedenspilgerreise“ nach Jerusalem sind am 8. April Vertreterinnen von Pax Christi, dem Internationalen Versöhnungsbund und dem Netzwerk „Kirche und Frieden“ aufgebrochen. Hildegard Goss-Mayr: „Es soll ein Zeichen der Solidarität für alle sein, die sich durch Gebet und Aktionen mit Beharrlichkeit und oft unter großen Opfern für den Frieden beider Völker einsetzen.
- Sonntag ohne Gottesdienste
Bethlehem. Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage wurde am 8. April die lutherische Weihnachtskirche von israelischen Soldaten gestürmt und durchsucht. Pfarrer Mitri Raheb war am 4. April vorübergehend festgehalten worden. Raheb erklärte, dass am 7. April in den lutherischen Kirchen im Westjordanland erstmals kein einziger Gottesdienst an einem Sonntag gefeiert werden konnte.
- Unerträgliches Ausmaß
Rom. Mit scharfen Worten hat Johannes Paul II. abermals den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern verurteilt. Bei einer Audienz sagte der Papst am Montag dieser Woche, die Spirale der Gewalt und der bewaffneten Feindschaft im Heiligen Land habe ein „unvorstellbares und unerträgliches Ausmaß“ erreicht.