Mitglieder der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen waren im Kloster Gutaich in St. Gilgen auf einer Erholungwoche. Zum Kloster gehört ein Kräutergarten, wie es bereits aus dem 8. Jhdt. n. C. bekannt ist, dass Klöster Gärten angelegt haben, vorwiegend zur Herstellung von Arzneien. Bruder Thomas hat alle Pflanzen und ihre Verwendung erklärt. Edeltrude Auer berichtet darüber im Rundbrief der Pfarrhaushälterinnen:
- In sandigen, trockenen Böden gedeihen Bohnenkraut, Lavendel, Johanniskraut, Kamille, Ysop, Oregano. - In schweren, feuchten Böden gedeihen Wurzelkräuter wie Engelwurz, Alland, Gartenraute, Beinwell. - Guten, lockeren Boden bevorzugen Küchenkräuter wie Schnittlauch, Liebstöckel, Thymian, Petersilie. - Beachtet man die Mondphasen, ist es wichtig zu wissen, dass bei zunehmendem Mond alles Frische, was sofort verwendet wird, und bei abnehmendem Mond alles was getrocknet wird, geerntet werden soll. - Geerntet wird, wenn die Kraft der Pflanze am höchsten ist: Blätter im Frühling, Blüten im Sommer, Früchte im Herbst, Wurzeln vor dem Wintereinbruch.
Für Kräuterinteressierte: Die „Umweltberatung Österreich“ legte die Broschüre „Kräuter – Aroma und Duft in Küche und Garten“ neu auf. Bei: Umweltberatung Wien: Tel. 01/803 32 32 und NÖ Gartentelefon: Tel. 02742/743 33, E-Mail: service@umweltberatung.at. (E 5,– , S 70,– plus Versand).