Neue Redaktion, neue Herausgeber bei „Kunst und Kirche“ - Heften
Ausgabe: 2002/16, Medien, Spanien, Kirche, Kunst und Kirche, Redaktion
16.04.2002
- Elisabeth Leitner
Seit 1971 existieren die renommierten Hefte „Kunst und Kirche“. Blattlinie ist: Kunst und Kirche stehen gleichberechtigt neben-einander. Das wird sich mit dem Generationenwechsel in Redaktion und Herausgeberschaft nicht ändern.
1971 hat sich die „ökumenische Zeitschrift für Architektur und Kunst“ mit den christlichen Kunstblättern vereinigt, das neue, gemeinsame Produkt erhielt den Namen „Kunst und Kirche“. „Kunst und Kirche“ trägt auch die Handschrift von Prof. Günter Rombold, der maßgeblich an der Entwicklung dieser qualitätsvollen Zeitschrift beteiligt war.
Das Jahr 2002 brachte nun einen Generationenwechsel. Neu im Redaktionsteam ist Pater Klaudius Vintz vom Stift Kremsmünster. Pater Klaudius betreut dort die Kunstsammlung und den Klosterladen. Neu besetzt ist auch die Herausgeberschaft: Prof. Horst Schwebel (von evangelischer Seite) und Prof. Monika Leisch-Kiesl (von katholischer Seite) sind nun für die inhaltliche Linie der Zeitschrift zuständig.
Die Leserschaft ist breit gestreut: Theolog/innen und Architekt/innen sowie Kunstinteressierte zählen dazu. „Intention ist, in gut lesbarer Form Dinge bewusst zu machen, Kunst zu vermitteln“, erklärt Pater Klaudius.
Das Heft Nr. 1/2002 behandelt das spezielle Thema „Kirchen in Spanien“. Der Entwicklung des modernen Kirchenbaus sind zahlreiche Beiträge gewidmet. Behandelt werden in dieser Ausgabe auch grundsätzliche Fragen, etwa wie Liturgie und Raum einander bedingen. „Es gilt von der Vorstellung Abschied zu nehmen, Kirchenräume seien lediglich indifferente Allzweck-Container“, schreibt Autor Reinhold Malcherek in seinem Beitrag „Ich konnte den Herrgott nicht finden“.
„Kunst und Kirche“, Veritas - Verlag: Tel. 0732/76 16-223. Preis: Euro 12.