Es liegt nicht in der Hand des Menschen allein, ob Grund zur Hoffnung besteht. Da sind noch viel mehr Kräfte am Werk. Jetzt – in der Zeit der Baumblüte – sind es beispielsweise die Bienen, die Sorge tragen, dass es im Sommer und Herbst Früchte geben wird. Von Strukturreformen unbeeindruckt verrichten sie ihr Werk. Und es ist mindestens genau so wichtig, wie es die Planungen, technischen oder politischen Entscheidungen von Menschen sind. Auch in der heutigen, modernen Welt lässt sich Vertrauen schöpfen. Die Schönheit der Blumen, die wärmende Kraft der Sonne – sie sind einfach da. Eine Gabe, die auszuschlagen fast eine Sünde wäre. Sie funktioniert nicht nur, die Natur. Sie ist wie eine Predigt, die Hoffnung gibt und in der sich Ruhe finden lässt.