- Lourdes. Mit einem neuen Brunnen, der an neun biblische Wassergeschichten erinnert und von der Grotte gespeist wird, versucht das Marienheiligtum Lourdes neue pastorale Akzente. Es geht darum, die Botschaft von Lourdes von „magischen Missverständnissen“ zur reinigen und ihren biblischen Kern deutlich zu machen. Letztes Jahr kamen sechs Millionen Pilger.
- Unerträgliche Aussagen
Wien. „Dieser Zungenschlag ist menschenverachtend, Es ist unerträglich, wie der FPÖ-Klubobmann über Menschen in Not spricht.“ So reagierte der Wiener Caritasdirektor Landau auf Aussagen von Peter Westenthaler über bettelnde Menschen.
- Die Bildung und der Markt
Wien/Brüssel. Ende Mai wurde die Kremserin Erika Schuster zur Präsidentin der Europäischen Föderation katholischer Erwachsenenbildung gewählt. Sie sieht in dieser Aufgabe zwei besondere Herausforderungen: Der dramatischen Entwicklung, in der auch die Bildung immer mehr den Marktgesetzen unterworfen wird, müsse Widerstand entgegengesetzt werden. Denn schon heute wird die Bildung von einem allgemein zugänglichen öffentlichen Gut immer mehr zu einem teuren Privileg. Die staatlichen Subventionen sinken. Zum anderen sei es ein Gebot der Stunde, dass das neue Haus Europa nicht nur auf Marktgesetzen aufgebaut wird. Bildungseinrichtungen haben da eine besondere Verantwortung, wenn es um Fragen der Werte und des Menschenbildes sowie um den Dialog der Religionen und Kulturen geht. Besonders beleben will Schuster die Zusammenarbeit mit den EU-Beitrittsländern. Hier gelte es auch, die EU-Austauschprogramme im Bildungsbereich (Sokrates u. a.) optimal zu nützen.